Amsterdam in der
– „vorlesungsfreien Zeit“ –

Die Stadt der Grachten und Brücken hat Studenten einiges zu bieten. Amsterdam ist bekannt für Coffeeshops, Tulpen, Radfahrer und wunderschöne architektonische Bauten.

Das Nachtleben in Amsterdam ist ein sehr spezielles von Toleranz geprägtes. Die kulturellen Angebote sind vielseitig. Wer Amsterdam als Student und ohne riesiges Budget besuchen will, der sollte allerdings einiges bei der Planung bedenken:

Die Sehenswürdigkeiten

Es muss nicht gleich eine Grachtenfahrt sein. Aber man sollte sich schon ein paar Minuten nehmen, um einfach mal am Kanal zu stehen und sich das Treiben dort anzuschauen, um die Stadtluft einer Stadt, in der man nie weit weg vom Wasser ist, einzuatmen.

Amsterdam ist voll von Museen: das Van Gogh-Museum, das Anne Frank Haus und das Rijksmuseum sind nur drei der unzähligen Museen der Stadt. Wer mehr als drei Museen besuchen will, für den lohnt es sich fast, sich eine Museumskarte zu kaufen. Die ist das ganze Jahr gültig und bringt freien Eintritt in mehr als 400 Museen verteilt über die ganzen Niederlande.

Ganz umsonst ist der Vondelpark. Eine sehr gepflegte Parkanlage im Herzen der Stadt. Gerade im Sommer kann man hier gut einen Nachmittag verbringen und mit wenig Geld (vielleicht für ein Eis oder die leckeren Pommes) gute Erinnerungen schaffen. Es finden oft Open Air Veranstaltungen statt, die zum Mitmachen einladen. Wer nicht selbst mitmachen möchte, für den sind die Slackliner, Frisbeespieler und Jongleure zumindest unterhaltsam anzusehen.

Das Nachtleben von Amsterdam bietet wirklich für jeden Geschmack etwas. Es lohnt sich, sich aktuell nach Partys, Festivals, Konzerten und Events zu erkundigen. Eine Tour durch das Rotlichtviertel De Wallen ist zumindest interessant und es bieten sich dort viele urige Pubs und traditionsreiche Kneipen. Zudem bietet Amsterdam viele, über die Stadtgrenzen hinaus, bekannte Clubs wie das „Bitterzoet“, das „Canvas op de 7e“ im 7. Stock über dem Volkshotel, den „Club 8“ und viele mehr.

Hollands Fortbewegungsmittel Nummer I – das Fahrrad

Will man Amsterdam unkompliziert und mit dem landesüblichen Fortbewegungsmittel erkunden, dann sollte man auf das Fahrrad zurückgreifen. Wer nicht mit dem Auto anreist und die Möglichkeit hat eines mitzubringen, kann sich ziemlich günstig eines leihen. Die Räder werden für rund 15 Euro pro Tag morgens zum Hostel gebracht oder man kann sie sich für 8-12 Euro pro Tag direkt beim Verleih abholen. Allerdings muss jeweils ein Pfand hinterlassen werden. Das können je nach Verleih die Kreditkartendaten oder ein Ausweispapier sein.

Geführte Radtouren sind gar nicht so unattraktiv und langweilig, wie man sich das im ersten Moment vorstellt. Die Touren haben verschiedene Schwerpunkte: Coffeeshops, Biertouren, Foto- oder Selfietouren sein. Die AirBnB-Nutzer und Couchsurfer können sich allerdings nahezu darauf verlassen, dass ein Rad zur Verfügung steht. Denn wirklich jeder hat mindestens eins.

Amsterdam, die Stadt der Rabatte

In Amsterdam gibt es unheimlich viele Vergünstigungen, die man schon vorher buchen sollte. Die Amsterdam City Card bietet für 24, 48, 72 oder 96 Stunden kostenlosen Eintritt in einige Museen der Stadt, eine Kanalrundfahrt und zahlreiche Rabatte für Veranstaltungen, Restaurants und Cafés. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes GVB in Amsterdam (Bus, Tram und Metro) ist inbegriffen.

Es gibt in den Ticketshops von Canal, Gray Line oder Holland International im Stadtzentrum 24-Stunden-Amsterdam-Fahrausweise & Hop-On/Hop-Off-Kanaltouren. Beides in Kombination führt dazu, dass man Amsterdam einen Tag lang im eigenen Tempo und völlig frei erkunden kann.

Mit einem Hollandpass spart man vielerorts 50% und das Anstehen. Das lohnt sich für rund 45 Euro (je nach Saisonzeit) sehr schnell finanziell, wenn man mehrere Attraktionen und Museen sehen möchte.

Die Anreise

Amsterdam ist eine der Städte, die gerade aus dem Ruhrgebiet oder dem Nordwesten Deutschlands gut mit dem Auto erreichbar ist. Allerdings sollte man bei Mitfahrgelegenheiten aufpassen mit wem man fährt. Werden bei deutschen Kontrollen im Auto Betäubungsmittel gefunden, sitzen erst einmal alle Insassen fest und im schlimmsten Fall sind alle haftbar.

Wer mit der Bahn reisen will, der sollte frühzeitig buchen. Das spart bares Geld. Aus einigen großen Städten fahren auch Nachtzüge nach Amsterdam, das spart eine Übernachtung vor Ort, man kommt im besten Fall ausgeruht an und der ganze Tag steht nach Ankunft für Sightseeing zur Verfügung

In Amsterdam lohnt es sich, einen internationalen Studentenausweis dabei zu haben. Trotz vieler Rabattkarten und Aktionen, lässt sich damit vor Ort spontan oft noch ein Preisnachlass rausschlagen. Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

Rembrandt van Rijn (1606 – 1669)

Übernachtungen für Schüler und Studenten

Amsterdam ist im europäischen Vergleich nicht unbedingt unter den günstigen Städten, was die Übernachtungspreise angeht. Wer früh bucht und Rabattaktionen nutzt, kann allerdings einiges einsparen. Spezielle Jugendherbergen für Studenten, wie das Orfeo Hostel bieten wenig Komfort und dafür sehr günstige Preise. Wer nicht all‘ zu viel Zeit im Hotel verbringt und mit einem Etagenbett leben kann, kann hier teilweise wirklich wahre Schnäppchen machen. Bei den Angeboten für Couchsurfing oder Airbnb ist in Amsterdam die Auswahl groß. Bei den Wohnmöglichkeiten von AirBnB ist mit Glück sogar die Bootsnutzung inklusive. Couchsurfing ist dafür bis auf ein Gastgeschenk meist komplett kostenlos.

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|| Last change: 26-05-2018
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