Erfolg ermöglichen: Fokus auf deine Stärken

Du weißt, dass du studieren möchtest. Du weißt noch nicht, was deine Ziele sein könnten.

Wahrscheinlich hast du erst vor sehr kurzer Zeit die Schule beendet und informierst dich über zukünftige Chancen und Risiken von verschiedenen Studiengängen.

Kenne deine Neigungen

„Wer sich selbst kennt, ist weise.“ (Laotse)

Wichtig ist es, die eigenen Neigungen zu kennen. Ein kleiner Test oder das Beantworten einfacher Fragen kann dir oftmals weiterhelfen! Einige deiner persönlichen Fragen bei der Richtungswahl könnten sein:

  • Was kann ich mit meinen Stärken studieren?
  • Welchen Beruf möchte ich haben?

Neben den persönlichen Fragen denkst du sicherlich auch über wirtschaftliche Fragen (Karrierefragen) bezüglich deiner zukünftigen Lebenssituation nach:

  • Wie hoch sind die Chancen einen Job zu finden?
  • Welche Karrierechancen habe ich mit meiner Wahl?
  • Welche Branchen haben Interesse an diesem Schwerpunkt?
  • Welcher Job ist sicher? Gibt es für diesen Job einen Engpass?

Der beste Anfang ist es, wenn du über deine Erfolgsmomente in der Schule nachdenkst. Es gibt sicherlich mehrere Themengebiete, die du faszinierend findest. Diese Themengebiete sollten die ersten bei deinen Überlegungen sein.

Wähle deine Ziele

Wenn du ehrlich über die zukünftige Arbeitswelt nachdenkst, wirst du feststellen, dass es keine genaue Vision von der Zukunft gibt. Ja, sogar Experten, die sich nur mit dem Thema Arbeitsmarkt befassen, wissen nicht mit welchen Jobs Kandidaten in Zukunft die größten Chancen für Erfolg haben werden. Es ist sicherlich möglich zu sagen, welche Jobs es noch geben wird, aber nicht, welche am dringendsten gebraucht werden. Denn eine sehr große Vielzahl und Vielfalt wird immer wichtig bleiben!

Durch wachsende Anforderungen gibt es seit einigen Jahren den Trend zu interdisziplinären Studiengängen. Der große Vorteil dieser Studiengänge liegt in den Möglichkeiten der Absolventen dieser Fächern. Doch auch klassische Studiengänge bieten viele Vorteile! Man erlangt sehr viel detaillierteres Wissen, erhält eine hohe Spezialisation und kennt die eigenen Stärken nach dem Studium ganz genau. Dagegen haben Absolventen interdisziplinärer Studiengänge manchmal Probleme, wenn sehr hohes Detailwissen gefordert wird.

Umgekehrt braucht man heute auch viele Kenntnisse und Einblicke zu anderen Bereichen. Genau hier hilft eine interdisziplinäre Fachrichtung, da man hier lernt mit hoher Komplexität richtig umzugehen.

Kontrollfragen für die persönliche Wahl

Eine passende Karriere zu wählen fällt dir leichter, wenn du dich selbst gut kennst. Denn der Erfolg im Studium und im Beruf wird sehr davon abhängen, wie zufrieden du mit den Arbeitsinhalten sein wirst und wie gerne du dich selber weiterentwickelst.

Ein paar gute Fragen, um sich besser kennenzulernen, sind:

  • Was gibt mir immer einen richtigen Motivationsschub? Wann ist es zuletzt geschehen? Welche Themen sind das?
  • Welche Unterrichtsfächer mag ich besonders?
  • Kann ich kreativ arbeiten? Möchte ich kreativ und analytisch arbeiten?
  • Kann ich rein analytisch arbeiten? Wie viel Spaß macht es mir, mich mit Details zu beschäftigen?
  • Möchte ich bei schwierigen Themen lieber ausprobieren und analysieren / erklären und vermitteln / gestalten und initiieren / organisieren und Verantwortung übernehmen?

Mit der Beantwortung dieser Fragen kannst du schon eine grobe Richtung wählen.

Die bedeutendste Frage für dich selbst ist, Wofür brennst du innerlich?

Du solltest ungefähr wissen, was du in deiner Zukunft vorstellen könntest. Dein Job und dein Studium werden einen großen Teil deiner Lebenszeit einnehmen. Es ist daher wichtig zu wissen, womit du dich gerne viele Jahre beschäftigen würdest. Auch wenn du nicht deine Karriere als dein Hauptziel setzen willst oder kannst, ist es nützlich sich ein Ziel zu wählen, welches Freude bereiten könnte. Die Themen mit denen du dich beschäftigen wirst, werden dein Wissen und deine Fähigkeiten wachsen lassen und für mehr oder weniger Druck in deinem Leben sorgen.

Doch keine Sorge! Die meisten Menschen wechseln ihren Job im Laufe des Lebens mindestens 1 Mal. Die Frage nach einem passenden Beruf ist wichtig, aber nicht die wichtigste im Leben. Wenn du dir aber noch unschlüssig bist, kannst du vielleicht deinen Wunschstudiengang mit Schritt 2 finden.

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