Geheimtipp Wien: Eine wundervolle Reise für Romantiker

Kurzreisen schaffen Abwechslung zum oft tristen Studentenleben während der Vorlesungs- und Prüfungszeit. Der Ausspruch „Reisen bildet“ kommt nicht von ungefähr: neue Leute kennenlernen, andere Kulturen genießen und Sehenswürdigkeiten vor Ort betrachten und nicht nur in Büchern anschauen. Wien bietet einen guten Mix aus Kultur und Spaß. Die Hauptstadt Österreichs hat eine prunkvolle Geschichte zu bieten. Sisi und Franz, der Wiener Opernball und die Pandazucht im Tiergarten Schönbrunn sind eine Reise wert. Doch Wien hat gerade für ein junges Publikum noch einiges mehr zu bieten:

Die Sehenswürdigkeiten

Wiener Schlösser

Wien war sowohl Hauptstadt des Kaiserreichs Österreich, als auch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie (gemeinsam mit Budapest). Das spiegelt sich in der Architektur der Schlösser wieder. Das Schloss Schönbrunn und der Schlossgarten des Belvedere sind Sehenswert. Die zugehörigen Schlossgärten laden zu einem Spaziergang ein und bieten jede Menge Stoff für Wiener Selfies. Im Schloss Schönbrunn ist Weltkulturerbe. Die Hofburg ist ebenfalls sehenswert. Das nicht nur, wegen der Albertina. In den Kaiserappartements befindet sich außerdem eine Sammlung historischer Kultobjekte: das Sisi-Museum. Denn spätestens seit Romy Schneider ist die Kaiserin studententauglich und Teil der hippen Allgemeinbildung.

Wiener Museen

Naturhistorisches Museum
Museum für moderne Kunst

Der Wiener Prater

Der Prater ist wohl eine Mischung zwischen Freizeitpark und Jahrmarkt. Das Gelände ist frei zugänglich und sehr weitläufig. Die meisten Fahrgeschäfte haben zwischen März und Oktober geöffnet. Aber einiges ist ganzjährig offen und der Prater wandelt sich mit den Jahreszeiten. Wer die Gelegenheit hat, einige Zeit in Wien zu verbringen, der muss auch den Prater gesehen haben. Der ist übrigens auch ohne großes Reisebudget einen Besuch wert. Die Mischung aus modernen und traditionellen Fahrgeschäften ist einfach einzigartig.

Das Nachtleben

Das Wiener Nachtleben ist, genau wie das jeder europäischen Hauptstadt, dreigeteilt: die hippen Jungen feiern in der Grellen Forelle oder den Fluc. Die Elektronik-Szene der Stadt ist weltbekannt und Wiener DJs bewegen sich nicht selten auch auf internationalem Boden. Das U4 und auch der Praterdome sind allerdings tatsächlich oft sehr jungem Publikum vorbehalten. Wer auf „sehen und gesehen werden“ steht, der kann sich in der Albertina Passage oder der Volksgarten Clubdisco zeigen. Allerdings herrscht in beiden Diskotheken auch ein sehr enger Dresscode. Szenegänger sind im Café Europa & Lager gut aufgehoben.

Die Wiener selbst und auch das Nachtleben haben ein Herz für außergewöhnliche Lebensmodelle. Wien ist längst nicht so altmodisch und verstaubt, wie es tagsüber vielleicht auf den ersten Blick wirken könnte. Wer dort unterwegs ist, kann viel Spaß haben, trifft auf jede Menge Partywütige und tolle Bars und Clubs, sollte allerdings auch ein gewisses Maß an Toleranz mitbringen.

Wien mit Stadt-Pass

Wer schon mal eine Städtereise gemacht hat, der weiß, dass sich mit Stadtpässen viel Geld sparen lässt. In Wien ist das wohl speziell der Vienna Pass. Den gibt es optional mit oder ohne Travel Card wahlweise für 1, 2, 3 oder 6 Tage. Im Preis inbegriffen ist dann der Eintritt in 60 Sehenswürdigkeiten und Museen und gegebenenfalls das gesamte Wiener Straßenbahn-, U-Bahn- und Busnetz. Solche Städtepässe haben übrigens noch einen ganz anderen Vorteil. Denn sie erweitern den Horizont. Wenn es inbegriffen ist, kommt man nämlich tatsächlich an den ein oder anderen Ort, den man sonst nicht besucht hätte.Ein Spaziergang durch Wien

Wien kann und sollte man nicht nur mit der Bahn erleben, in der man von einem Museum zum nächsten Fährt. Die überall befindliche Renaissance-Architektur ist traumhaft und die Wiener Staatsoper, das Rathaus und auch der Stephansdom sind auch von außen eine Reise wert. In den vielen Wiener Parkanlagen und Naherholungsgebieten können Besucher Wiener Kultur live erleben. Der Wiener Stadtpark zum Beispiel kann auch als Weg von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten durchquert werden und ist mit all‘ den Touristen und Einheimischen im Sommer eine ganz eigene Sehenswürdigkeit.

Übernachten

Wien ist eine Studentenstadt. Davon können auch Besucher profitieren. Die lockere und weltoffene Art der Wiener, ist längst nicht in ganz Österreich selbstverständlich. Couchsurfing und AirBNB-Unterkünfte sind in Wien massenhaft vorhanden. Allerdings ist auch die Nachfrage sehr groß. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wer kurzfristig sucht, wird sowohl privat, als auch in den Hostels auf Glück hoffen müssen. Die Wombats City Hostels am Naschmarkt und auch in der Mariahilfer Straße, galten lange Zeit als Geheimtipp. Mittlerweile lohnt es sich aber preislich auch, sich Angebote kleinerer und weniger namhafter Hostels zu vergleichen.

Essen in Wien

Wer in Wien ist, der sollte tagsüber wenigstens ein mal den Naschmarkt besuchen. Hier gibt es allerhand frisches Obst, Gemüse und auch viele süße Leckereien aus markttypischen Ständen. Wenn am Ende des Wien-Aufenthalts nicht mehr ganz so viel Budget übrig ist, kann man im Café Gagarin selbst entscheiden, wie viel man gibt, im Tongues in der Leopoldstraße gibt es Suppen ab 2,40 und auch sonst bietet Wien viele günstige Möglichkeiten zum Essen. Sachertorte, Palatschinken und Eis sind in den typischen Touristengebieten und nahe der Sehenswürdigkeiten allerdings maßlos überteuert. Es lohnt sich oft um die Straßenecke zu biegen.

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|| Last change: 26-05-2018
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