Paris – märchenhaft romantisch

Die Stadt der Liebe ist längst nicht nur etwas für Luxusurlauber oder Paare, die sich die ewige Liebe erklären wollen.

Paris besteht nicht allein aus Disneyland, dem Eiffelturm und Notre-Dame. Die Hauptstadt Frankreichs ist vielseitig und verfügt über ein buntes und breit gefächertes Nachtleben. Paris ist eines der attraktivsten Urlaubsziele in Europa für Studenten aus aller Welt.

Sehenswürdikgeiten

Eiffelturm

Paris und sein „La Tour Eiffel“ gehören einfach zusammen. Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist mit einer Höhe von 324 Meter das höchste Bauwerk in Paris. Seinen Namen erhielt die riesige Stahlkonstruktion von Gustave Eiffel, der ihn 1887 erbaute. Der Eiffelturm ist der wichtigste Sendemast von Paris. Außerdem befinden sich auf ihm ein Restaurant und ein Aussichtsturm. Jeden Abend erleuchten 20 000 Lichter „La Tour Eiffel“.

Der Louvre und seine Pyramide aus Glas

Der Louvre ist gemessen an seiner Ausstellungsfläche das drittgrößte Museum der Welt. Mehr als 380 000 Kunststücke können hier bewundert werden. Der Louvre war einst die Residenz der Könige. Erst 1791 wurde das Gebäude zum ersten öffentlichen Museum Frankreichs ernannt. Die berühmte Glaspyramide, die heute als Haupteingang dient, entstand übrigens erst im Jahr 1985 und wurde von dem Architekten Ieoh Ming Pei entworfen.

Musée d´Orsay

Das Musée d´Orsay wurde 1900 ursprünglich als Bahnhof erbaut. Heute ist es ein Kunstmuseum, in dem sich mehr als 4000 Exponate befinden. 3,8 Millionen Menschen besuchen jährlich das Museum am südlichen Ufer der Seine gegenüber dem Tuileriengartens.

Notre-Dame

Die Kathedrale Notre-Dame de Paris („Unsere liebe Frau von Paris“) liegt mitten im Herzen von Paris. 200 Jahre lang (1163 bis 1345) wurde an dieser außergewöhnlichen Kirche gebaut. Im Inneren der Kathedrale erwartet die Besucher ein 130 Meter langes Kirchenschiff mit einer Höhe von 35 Metern. 1804 krönte sich hier Napoleon Bonaparte selbst zum Kaiser. Ihre weltweite Berühmtheit erlangte sie durch den bekannten Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ von Victor Hugo.

Musée de l’Orangerie

Für Kunstliebhaber darf ein Besuch im Musée de l’Orangerie nicht fehlen. Das Kunstmuseum, das vor allem Bilder des Impressionismus und Spätimpressionismus zeigt, liegt nördlich der Seine im wunderschönen Tuileriengarten. Monet, Renoir, Picasso und Gauguin sind nur einige berühmte Namen, dessen Werke hier zu finden sind.

Reisetipps für Studenten

Low Budget geht in einer Stadt wie Paris

Wie überall auf der Welt gilt auch in der Stadt der Liebe: Reisen muss nicht zwingend teuer sein, um Spaß zu machen. Mit ein paar Tipps und etwas Vorbereitung lässt sich bares Geld sparen:

  • Preise von Hotels und Jugendherbergen vorher vergleichen und am besten verbindlich günstig buchen.
  • Paris zu Fuß erkunden oder die Metro nutzen. Es stehen Einzelfahrten, Tageskarten oder die Carte Orange (Wochenendkarte) zur Auswahl. Aber Achtung: für manche Zeitkarten braucht man ein Passfoto. Wer von zu Hause eines mitbringt, spart vor Ort.
  • Ein internationaler Studentenausweis kann in Paris zur ein oder anderen Vergünstigung führen. Im Espace Dalí Montmatre zum Beispiel, sparen Stundenten fast die Hälfte des regulären Eintrittspreises. In vielen Museen ist der Eintritt für Schüler und Studenten zwischen 18 und 25 aus der EU mittlerweile komplett kostenlos.

Der frühe Vogel fängt übrigens bei der Reisevorbereitung den Wurm. Denn sowohl bei der Bahn, als auch bei Fluggesellschaften lassen sich mit genügend Vorlauf und vielleicht sogar etwas zeitlicher Flexibilität super Schnäppchen für die An- und Abreise finden.

Günstig Übernachten in Paris

Jugendherbergen sind wohl der Klassiker unter den günstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Aber Achtung, nicht alle sind so locker geführt und abends ohne Ausgangssperre, wie zum Beispiel das „Auberge Internationale des Jeunes“. Das gilt besonders für einige günstigere Noname-Hotels in Paris. Praktisch ist, dass in Jugendherbergen Tipps hängen und man auf Gleichgesinnte trifft, die man gleich nach dem nächsten Supermarkt oder Bäcker fragen kann. Ohne Kreditkarte geht bei der Buchung allerdings von Deutschland aus meist wenig. Vor Ort ist die Gefahr sehr groß, keinen Schlafplatz mehr zu finden. Üblich ist es, die erste Nacht sofort zu zahlen, den Rest dann vor Ort.

Genau wie in allen anderen europäischen Städten, halten in Paris alternative Möglichkeiten, wie AirBNB und Couchsurfing Einzug. Beide Übernachtungsmöglichkeiten haben ihre Vorzüge und Fans. Wobei Couchsurfing kostenlos ist. Es ist also um einiges günstiger, aber erfordert auch mehr Aufwand und Flexibilität. Denn oft wird erwartet, dass der Gast auch seine Couch zu Hause mal der Community zur Verfügung stellt und sich Gastgeber und Gast digital kennenlernen. AirBND dient als Vermittlung von Privatvermietern, meist zur Untermiete. Beide Möglichkeiten lassen gerade Studenten, die beim Couchsurfing oft Gleichgesinnte vorfinden, sehr viel einheimisches Feeling spüren.

Paris mit der Metro

Im Grunde können die meisten Sehenswürdigkeiten mit der Metro und zu Fuß erreicht werden. Wer einigermaßen selbstständig ist und schon mal in einer anderen Stadt ein U-Bahn oder Straßenbahnsystem genutzt hat, wird sich in Paris schnell zurecht finden. Die Fahrkartentarife sind übrigens um einiges einfacher, als die gewisser Verkehrsverbünde in Deutschland. In vielen Reiseführern finden sich Listen, welche Sehenswürdigkeit in der Nähe welcher Metro-Station liegt. Im besten Fall enthalten sie gleich noch die Info, welche Bahn dort hält. Wer glaubt, die Stationen wären nach den Sehenswürdigkeiten benannt, irrt allerdings. Denn zum Eiffelturm gelangt man zum Beispiel in dem man an den Metrostationen Bir-Hakeim oder Trocadéro aussteigt. Das Louvre hat gleich zwei Stationen: die Louvre-Rivoli und Palais-Royal-Musée du Louvre.

Bei einigen Sehenswürdigkeiten reicht es übrigens fast schon zum Glück, wenn man sie aus Zeit- oder Geldgründen nur von außen sieht und nicht direkt besucht. Wer kein absoluter Kunstfan ist, der muss das Louvre nicht zwingend von innen gesehen haben. Auch das Notre-Dame ist bereits von außen sehr beeindruckend.

Geld sparen als Feinschmecker

Sicherlich können sich nur die wenigsten Studenten den komplette Verweildauer über Restaurantbesuche leisten. Das tut der guten Küche und auch dem Gourmeterlebnis allerdings nicht zwingend einen Abbruch. Couchsurfer bekommen oft von ihren Gastgebern einmal etwas selbst gekochtes. Die Supermärkte sind voll mit französischen Spezialitäten, die man hier nur selten bekommt. Es gibt unzählige Pasteten zum kleinen Preis, die man zu den typischen französischen Baguettes essen kann. Die Baguettes kauft man übrigens lieber beim Bäcker, als im Supermarkt. Dort bekommt man ein Baguette für unter einem Euro. Wurst ist, anders als in Deutschland gewohnt, nahezu immer die typische französische Trockenwurst. Wenn es doch mal ein Restaurant sein soll, gilt das Cour du Faubourg als eines der günstigsten.

Ausgehen in Paris

Es gibt spezielle Tipps für Low Budget Unternehmungen in Paris in Reiseführern und auch im Netz. Im Normalfall kosten 0,5 Liter Bier in etwa 7 Euro. In einigen angesagten Bars und vielen Nachtclubs gerne auch mal 10 Euro. Allerdings bieten nahezu alle Happy Hours an, die sich meist zwischen 18.00 Uhr 22.00 Uhr befinden. Es lohnt sich in dieser Zeit auszugehen. Außerhalb dieser Happy Hour kann man Schnäppchen mitten im 9. Arrondissements finden: das Syphax, eine der günstigsten Bars der Stadt, in der ein Bier um die 3 Euro kostet.

Wer sich übrigens bemüht französisch zu sprechen, kann gerade außerhalb der typischen Touristenecken noch einiges rausholen. Denn das lieben die Franzosen.

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|| Last change: 26-05-2018
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