Wandern auf den Brocken – Der Teufelsstieg

Auf den Spuren von Hexen und Teufeln Richtung Blocksberg steigen – mit Freunden ein Erlebnis der besonderen Art. Wandern in einer wunderschönen Landschaft lässt sich am Brocken kombinieren mit Spaß und Freude, wenn man sich zusammen mit anderen auf den steilen Anstieg einlässt.

Wahrzeichen der Romantiker

Weithin sichtbar überragt der Brocken mit seinen 1.141 Metern den Harz. Literarisch inspirierte er die ganz Großen: Goethe und Heinrich Heine verarbeiteten ihre Erfahrungen aus dem idyllischen Mittelgebirge in ihren Werken. Heute gilt der Brocken, der gern als Blocksberg bezeichnet wird, als beliebtes Wanderziel und Anlaufstation für gesellige Ausflüge aller Art.

In alten Zeiten ritten die Hexen mühelos auf dem Besen zum Gipfel. Wer den Brocken zu Fuß bezwingen will, muss sich dagegen ein wenig anstrengen. Die Wege sind steil, von Wurzeln und Steinen durchzogen. Der Kurztrip mit Freunden wird hier schnell zum Abenteuer. Mit gutem Schuhwerk lässt sich der Teufelsstieg aber erfolgreich bewältigen und die Aussicht von oben belohnt für alle Mühen.

Anreise

Los geht es im idyllischen Städtchen Bad Harzburg. Hierher kommt man am besten mit der Bahn. Direkte Anbindungen Richtung Braunschweig und Hannover sorgen für bequeme Anfahrtsmöglichkeiten. Wer unabhängig anreisen will, kommt mit dem eigenen Auto über die A14 und die B6.

Wegbeschreibung

Auf einer Gesamtlänge von 13 km führt der Teufelsstieg bis zum Gipfel des sagenumwobenen Großen Brocken hinauf. Entlang der Eckertalsperre geht es noch relativ flach los. Nach der Rangerstation Scharfenstein steigt der Weg steil an. Über vier Kilometer führt ein Kolonnenweg durch den Wald aufwärts. Dass hier die Heimat von Hexen, Geistern und Teufeln liegt, wirkt angesichts der unberührten Wälder durchaus glaubhaft. Oft sorgt aufziehender Nebel für mystische Stimmung. Mehrere steile Klippen liegen am Weg und bieten mit ihrem weiten Blick übers Land erstklassige Möglichkeiten für tolle Fotos. Der Weg nach oben ist passend beschildert: Ein kleiner weißer Teufel auf grünem Grund leitet die Wanderer Richtung Gipfel.

Am Gipfel der Mühe

Oben angekommen, wartet der Lohn für die Mühe: ein unglaubliches Panorama von Norddeutschlands höchstem Gipfel. Der Wald endet und gibt die baumlose Kuppe des Brocken frei. Für gutes Wetter braucht es ein bisschen Glück: Mit einer Durchschnittstemperatur von 10 Grad im Juli ist es ganz oben auf dem Plateau eher frisch und oft nebelverhangen. Die mythische Stimmung der nebligen Landschaft hat aber auch ihren Reiz. Ob Nebel oder Sonnenschein: Gefeiert wird der erfolgreiche Aufstieg in der Hexenklause, wo hungrige und müde Wanderer bestens versorgt werden. Und wer weiß: je nach Wetterlage lässt sich auch das Brockengespenst einmal sehe

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|| Last change: 26-05-2018
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